Ich habe einen Freudentanz aufgeführt, als ich unlängst die 2024 Statistiken von Spotify erhielt:
- 13% häufiger als im Vorjahr wurden meine Episoden gestreamt
- Ich habe bei den Follower:innen um 37% zugelegt.
- Meine durchschnittliche Beurteilung der Episoden liegt bei 4.7 von 5 Sternen!
- Ich habe Hörer:innen von 18 bis 55+ Jahren!
- Mit dem höchsten Anteil bei den 35-44%-Jährigen. Das beste Alter, um Entscheidungen zu treffen über den eigenen Garten, einen Kompost im Hinterhof oder eine Magerwiese…
- Auch auf meine Webseite gab es ein Anstieg von 74.5% aktiver Nutzer und 76.1% neuer Nutzerinnen.
Manchmal arbeitet man so vor sich hin und fragt sich, „is there anybody out there listening“ ;). Heute will ich jubilieren und danken, allen Hörer:innen, die auch meine Episoden teilen oder weiter empfehlen!
Beliebte Episoden
Im 2024 wurde die Episode zur „Ökologischen Infrastruktur“ mit Franziska Wloka am häufigsten auf Spotify gestreamt, 276% häufiger als andere Episoden. Ein absoluter Hit im 2024 war vergleichsweise auch die Episode Im Klostergarten Fahr – fast wie im Paradies mit Schwester Beatrice. Diese Episode wurde bisher insgesamt 361 mal gehört. Spannend nicht – dass inhaltlich so unterschiedliche Episoden erfolgreich waren. Das zeigt auch ein wenig die Spannweite meiner Themen und die Breite meines Publikums.
Überblick über 70 Folgen
Zum Abschluss der zweiten Staffel habe ich aus der Vogelperspektive auf meine 70 Episoden geschaut und dabei interessante Entdeckungen gemacht. Folgende übergeordneten Themen waren die Klammer über einige der Episoden:
- Städtische Artenvielfalt: Viele Episoden befassen sich mit der Frage, wie die biologische Vielfalt in städtischen Umgebungen erhalten und gefördert werden kann – von Insekten über Pflanzen bis hin zu größeren Tieren.
- Anpassung an den Klimawandel: Ein wiederkehrender Schwerpunkt ist die Anpassung der Städte an den Klimawandel, einschließlich Strategien zur Eindämmung der Hitze und zur Wasserbewirtschaftung.
- Nachhaltige Stadtplanung: In den Episoden werden häufig innovative Ansätze zur Stadtplanung erörtert, die Natur und Nachhaltigkeit einbeziehen.
- Grüne Infrastruktur: In vielen Episoden werden verschiedene Formen grüner Infrastrukturen wie vertikale Gärten, begrünte Dächer und städtische Wälder behandelt.
- Naturbasierte Lösungen: Der Schwerpunkt liegt auf der Nutzung natürlicher Prozesse zur Bewältigung städtischer HerausforderungenManagement von Wildtieren in der Stadt: In mehreren Episoden wird die Koexistenz von Wildtieren und Menschen in städtischen Gebieten erörtert.
- Engagement der Gemeinschaft: In vielen Episoden wird die Bedeutung der Einbindung der Gemeinschaft in Initiativen zur Stadtbegrünung hervorgehoben.
- Ökosystemleistungen: Es wird immer wieder erörtert, wie die städtische Natur den Stadtbewohnern wichtige Dienste leistet.
- Nachhaltiges Ressourcenmanagement: Themen wie Wassereinsparung, Abfallmanagement und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft werden häufig behandelt.
- Urbane Landwirtschaft: Mehrere Episoden befassen sich mit der Lebensmittelproduktion innerhalb der Stadtgrenzen.
- Politik und Verwaltung: In vielen Episoden wird die Rolle von Politik und Verwaltung bei der Schaffung umweltfreundlicherer Städte angesprochen.
- Historische Perspektiven: Einige Episoden bieten einen historischen Kontext für die städtische Natur und ihre Entwicklung
- Interdisziplinäre Ansätze: Der Podcast bringt oft Erkenntnisse aus verschiedenen Bereichen zusammen, darunter Ökologie, Stadtplanung, Architektur und Sozialwissenschaften.
- Innovative Technologien: Es wird erörtert, wie neue Technologien die Stadtbegrünung unterstützen können.
- Gesundheit und Wohlbefinden: In vielen Episoden geht es um die gesundheitlichen Vorteile der städtischen Natur für die Stadtbewohner.
Diese Themen verdeutlichen den doch recht umfassenden Ansatz für städtische Natur und Nachhaltigkeit des Podcasts „Natur und die Stadt – Nature and the city“, der ökologische, soziale, wirtschaftliche und verwaltungstechnische Aspekte abdeckt. Nach zwei Staffeln kann ich also auf eine runde Sache blicken, die offenbar auch ein spezifisches und doch breites Publikum interessiert. Danke!
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