Hier ist die Chronologie der Empfehlung der 12 Personen zu finden, die die Kampagne unterstützt haben. Die meisten habe ich für meinen Podcast interviewt oder ich konnte ihr spannendes Fachwissen anderweitig einholen. Darum setze ich nach jedem Post auch gerne den Link zu der Episode, in denen diese Fachpersonen dabei waren. Falls man sie in Bild und Wort kennenlernen möchte.
Hier geht es zum Crowdfunding: https://www.oekom-crowd.de/projekte/gruene-staedte/
9. September 2025, Tag 8 der Kampagne

Basel ist eine der Städte, die ich in meinem Buch über „Grüne Städte“ vorstelle. Den obersten Stadtgärtner Emanuel Trueb habe ich schon vor einiger Zeit für meinen Podcast zu „Zukunftsbäumen“, zur Frage, welche Baumarten in Zukunft die verschiedenen Formen von Stress am besten überleben. Hier geht’s zur Episode: Die Schule der Bäume der Zukunft. Mein neues Buch „Grüne Städte – Wo die Transformation bereits gelingt“ bündelt die Erkenntnisse aus über 80 Podcast-Episoden und schaut ausserdem über die Schweiz hinaus. 13 inspirierende Weltstädte zeigen, wie die grüne Transformation bereits gelingt – von Kopenhagen bis Singapur, von Paris bis Melbourne.
11. September 2025, Tag 10 der Kampagne

Ja, mein Buch handelt – mal ganz einfach betrachtet – von Städten, in denen sich Menschen wohl fühlen, weil sie auch grün sind. Ausserdem sind sogenannte Natur-basierte Lösungen zum jetzigen Zeitpunkt sehr hilfreich, um Hitze, Dürre und Überschwemmungsgefahr zu mildern. Ganz abgesehen davon, dass die Stadtnatur an und für schon einen besonderen Wert darstellt. Aber man kann nicht über grüne Städte schreiben, ohne auch über die Behörden und die Entscheidungsträger hinter ihnen und über die BürgerInnen zu schreiben. Ich freue mich deshalb sehr, dass Balthasar Glättli mein Buch vorbestellt hat. Denn ich betrachte dieses Dreieck von Natur-BürgerInnen und Stadtregierungen.
16. September 2025, Tag 15 der Kampagne

Joël Graf beschäftigt sich beruflich unter anderem mit Fragen der Innovation und der Innovationspolitik. Er trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er meint, dass heute ein innovativer Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen in der Stadt angesagt ist. Städte müssen Antworten dafür finden, wie etwas Grünräume von verschiedenen Gruppen genutzt werden können und die Natur dabei erst noch nicht zu kurz kommt. Oder Städte müssen effizienter mit Wasser – Trink-, Regen-, Grau- oder Quellwasser – umgehen Im Hintergrund laufen für scheinbar alltägliche Abläufe vielschichtige Vernetzungs- und Wandlungsprozesse ab – kombiniert mit ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Innovationen.
17. September 2025, Tag 16 der Kampagne

Alle, auch die Grünen Städte, passen sich im Moment in Windeseile an veränderte Umweltbedingungen an. Nicht wenige unter ihnen, haben katastrophenartige Erlebnisse weggesteckt wie Starkregen oder Überschwemmungen (Kopenhagen, Wuhan), Dürre (Melbourne) oder grosse Hitzewellen (Paris, London). Diese Ereignisse haben nicht nur Menschen betroffen gemacht oder gar geschädigt, sondern sie haben auch vorgeführt, dass städtische Infrastrukturen unter diesen Bedingungen nicht mehr (genügend) gut funktionieren. Das besondere an Grünen Städten ist nicht, dass sie wie alle anderen mit Klimafolgen zu kämpfen haben, sondern dass sie diese Traumata als Sprungbrett benutzen für eine Transformation. Hier geht es zur Episode über Wälder im Familienbesitz mit Alice Kalbermatter.
23. September 2025, 22. Tag der Kampagne

Antonio Diblasi ist der Geschäftsführer von Grünstadt Schweiz, einer Organisation, die Städte und Gemeinden in der Schweiz zertifiziert. Unterstützt durch Berater:innen durchläuft eine „willige“ Kommune einen Prozess der Analyse und Einschätzung des aktuellen Standes in Sachen Nachhaltigkeit und lernt während der Zertifizierung bereits, wo Prozesse, Strategien und natürlich konkrete Aktivitäten Verbesserungspotential haben. In diesen Themenbereichen sind die Behörden oft auch Departements-übergreifend gefordert. Ich habe Antonio Diblasi für meine Podcast interviewt. Hier also sein „O-Ton“: https://natureandthecity.ch/podcast/gruenstadt-schweiz/
25. September 2025, 24. Tag der Kampagne

Jerylee Wilkes-Allemann durfte ich bereits für meinen Podcast „Die Natur und die Stadt“ interviewen. Sie ist unter anderem Expertin für Waldgärten, sogenannte Urban Food Forests, von denen es in der Schweiz im Moment noch eher wenige gibt. Ich habe mit ihr über Utrecht gesprochen, wo es eine neue Siedlung am Stadtrand gibt, die Bürger:innen selbst initiier und mit den Behörden erfolgreich umgesetzt haben. Dieser Waldgarten, der nach den Prinzipien der Permakultur angelegt wurde, ist auch ein essbarer. Rijnvliets in Utrecht ist in vielerlei Hinsicht ein Best-Practice-Beispiel. Ich gehe in meinem neuen Buch über Grüne Städte ausführlicher darauf ein. Hier übrigens die entsprechende Episode: https://natureandthecity.ch/podcast/essbares-quartier/
30. September 2025, 29. Tag der Kampagne

Herzlichen Dank, lieber Jean-Luc Perret. Es mag wie eine Banalität klingen, aber die Politik, Legislative wie Exekutive, ist beim Wandel Richtung Grüne Stadt besonders gefordert. In Wirklichkeit ist das nicht nur eine komplexe Aufgabe im aktuell polarisierten politischen Umfeld, sondern die Nutzungsbedürfnisse einzelner Stadtbewohner:innen widersprechen sich oft auch substanziell. Mit anderen Worten eine grüne Transformation kommt nicht darum herum, zahlreiche Dilemmata zu navigieren und produktiv zu gestalten. Danke also für diese wichtige Arbeit.
Wer mehr über die Widersprüche der grünen Transformation wissen will, kann das gerne in meinem neuen Buch nachlesen. Es stellt praxisorientierte Ansätze zur Klimaanpassung mit naturbasierten Lösungen vor, die aber alle auch in der Realität der Städte umgesetzt werden müssen.
2. Oktober 2025, 31. Tag der Kampagne

Ich habe vor kurzem Tania Schellenberg und Maria del Pilar Porras über Permakultur in der Stadt interviewt. Ich hatte nicht gewusst, dass nicht nur die (urbane) Landwirtschaft von ihr profitieren kann, sondern auch jede/r Balkongärtner/in. Von ihnen beiden werden wir in Zukunft noch mehr hören. Tania hat es sich auf die Fahne geschrieben, die Stadtbewohner:innen (wieder) an die Natur in der Stadt heranzuführen und zu zeigen, wie sich die Ethik und die Prinzipien der Permakultur sehr einfach und gewinnbringend für alle in den Alltag einbeziehen lassen. Hier geht es zur Episode: Permakultur als Lebensphilosophie
Ich danke Tania herzlich für Ihre Empfehlung. Denn die Zusammenhänge sind klar: Auch in meinem neuen Buch über Grüne Städte wird deutlich, wieviel Kraft die Urbane Landwirtschaft und das Urbane Gärtnern entfalten kann. Die Tätigkeiten mit Pflanzen, Pilzen und Tieren in der Stadt ist nicht nur entschleunigend und damit auch gesundheitsförderdern, sondern sie stellt einen lebendigen Naturbezug dar. In der Stadt kann man die Natur genauso erleben wie auf dem Land.
6. Oktober 2025, 34. Tag der Kampagne

Ich hatte das Vergnügen mit Christine Abbühl für eine meiner Episoden von Die Natur und die Stadt. Mich hat beeindruckt, wie sie für die Nachhaltigkeit immer wieder neue Formen der konkreten Übersetzung in das Leben von Städter:innen oder in die Routinen von Teams in Firmen gesucht und gefunden hat. Nachhaltigkeit ist ein Überbegriff für vieles, ihn konkret zu leben, braucht etwas Denkarbeit und die Lust, den eigenen Alltag ein klein wenig gesünder, grüner und gerechter zu gestalten. Hier geht es zur Episode Nachhaltigkeit: https://natureandthecity.ch/podcast/wie-haeltst-du-es-mit-der-nachhaltigkeit/
10. Oktober 2025, 37. Tag der Kampagne

Als ich Christoph Küffer an der OST, der Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil besuchte, konnte ich mit ihm einen Zwergwald oder Tiny Forest besuchen, den dort Studierende für Landschaftsarchitektur angelegt hatten. Das Gelände der Schule ist also nicht nur ein naturnaher Pausenplatz, sondern gleich auch Labor und Experimentierfeld für eine Generation von Profis, die heute unter schwierigen Bedingungen antritt. Hier geht es zur Episode über den Tiny Forest: https://natureandthecity.ch/podcast/tiny-forest/
15. Oktober 2025, 42. Tag der Kampagne

Fabian Meier habe ich diesen Sommer zusammen mit Adrian Burri von der ZHAW und Alexander Carisch vom Clean Tech Hub zu einer modellhaften Begrünung der Fassade eines Veloparkhauses interviewt. Besonders angetan haben es mir die Erdbeeren, die seine Firma Skygardens in die Begrünung eingebettet hatte. Die Fassade bringt nun etwas Kühlung in diese Strasse in Dietikon und ist erst noch „essbar“. Damit hat Fabian Meier und alle anderen Initianten dieses Projekts bewiesen, dass Stadtnatur ein Multitasker ist und verschiedene Leistungen aufs Mal erbringen kann. Hier geht es zur Episode: https://natureandthecity.ch/podcast/haengende-gaerten-dietikon/
21. Oktober 2025, 49. Tag der Kampagne

Bea Abderhalden ist Hausärztin, war eine der ersten Leserinnen eines meiner Kapitel im Buch und hat das Titelbild beigetragen (Merci!). Sowohl als Ärztin wie als passionierte Wandererin und Velofahrerin hat sie viele Schnittstellen mit der Grünen Stadt und selbstverständlich ist es ihr ein Anliegen, das Städter:innen in Umgebungen leben, die in jeglicher Hinsicht gesund sind. Das heisst bessere Luft, gesündere Lebensmittel, ruhigere Strassen, ab und zu etwas Naturgenuss auch mitten in der Stadt – gegen Stress und für mehr Lebensfreude.
Hier geht es zur Episode, in der Bea Abderhalden, das Schlusswort hatte: https://natureandthecity.ch/podcast/fahrradwege-velobserver/
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