Staffel 3: Was wir von Grünen Städten lernen können

Eine Grüne Stadt hat viele Vorteile für die Menschen. Oder wie ich es bestens zusammengefasst kürzlich gelesen habe: „Green makes you healthy, happy, cools, purifies, provides renewable building materials and food, and provides a natural habitat for every kind of human and animal.“ Die 3. Staffel, die parallel zu einem Buchprojekt mit dem gleichen Thema entsteht, zielt darauf ab, diese Vorteile greifbar zu machen und aufzuzeigen, wie sie Grüne Städte weltweit gekonnt umsetzen. In einer Zeit, in der Städte zunehmend mit den Herausforderungen des Klimawandels und schwindender Biodiversität konfrontiert sind, bietet das Konzept der Grünen Stadt vielfältige Lösungsansätze.

Doch zuerst sei hier nochmals die Dringlichkeit des Themas durch aktuelle Daten unterstrichen: Bis 2050 werden 68% der Weltbevölkerung in Städten leben, die für 78% des weltweiten Energieverbrauchs und mehr als 60% der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Prognosen zeigen, dass Städte bis 2100 einen Temperaturanstieg von 4°C erleben könnten, mit dramatischen Auswirkungen auf Gesundheit und Lebensqualität.

Die Natur in der Stadt erweist sich zum Glück als vielseitiger Problemlöser, der oft kostengünstiger ist als technische Alternativen. Naturbasierte Lösungen könnten jährlich 170 Milliarden Dollar an Vorteilen für städtische Gebiete bringen, durch Verbesserung der Luftqualität, Energieeinsparungen und effektives Regenwassermanagement.

Die 3. Staffel will auf einer höheren Ebene systematisieren und reflektieren, was ich über die letzten vier Jahre mit rund 70 Episoden des Podcast „Die Natur und die Stadt – Nature and the city“ in den Staffel 1 und 2 an Fachwissen zur Grünen Stadt gesammelt habe. Es will dieses Fachwissen nutzen und vertiefen und über die Schweiz hinaus in Richtung Europa und vereinzelt auch den geographischen Raum für die Erfahrung anderer Städte auf anderen Kontinenten öffnen.

Die 3. Staffel ist eigenfinanziert.