Die Hostet in einem alten Schweizer Lied

Alle, die regelmässig meinen Podcast hören, haben vielleicht die neueste Episode zum Thema „Permakultur im Gemeinschaftsgarten: Experimentieren, lernen und geniessen“ bemerkt und vielleicht sogar schon gehört. Ich habe für diese Episode die Hostet-Elfenau besucht, einen Gemeinschaftsgarten im Elfenaupark in Bern. Ich wusste vorher nicht, was eine Hostet ist und zwei meiner InterviewpartnerInnen Christina Stäubli und Ueli Scheuermeier haben mich freundlicherweise darüber aufgeklärt.

Eine Hostet ist zumeist jener Teil eines Landwirtschaftsbetriebs, der unmittelbar beim Bauernhof liegt. Dort liegt der Gemüse- und Kräutergarten und werden Fruchtbäume gepflegt und geerntet. Die Hostet war sehr oft der Einflussbereich der Bäuerin, zumindest bei meinen Verwandten in Italien waren es meine Grossmutter und später meine Tante. Es gibt ein wunderschönes Bild meiner Nonna, ganz in schwarz, mit Kopftuch und barfuss, wie sie in einem grossen Topf über einer Feuerstelle in ihrem Garten rührt – und natürlich Tomatensauce für das ganze Jahr produziert.

Nun habe ich von Christina einen Text zu einer Hostet in einem alten Schweizer Lied erhalten, es stammt aus dem Kanton Solothurn. Für mich klingt es sowohl fein und poetisch wie auch etwas melancholisch. Denn irgendetwas in ihrem Leben hat die Sängerin, den Sänger vermutlich für viele Jahre von seiner Hostet weggeführt. Immerhin ist sie oder er etwas weiser in seine Heimat zurückgekehrt.

 

About the Author
Seit Dezember 2020 veröffentlicht Claudia Acklin alle drei Wochen eine Episode ihres Podcasts. "Nature and the city - Die Natur und Stadt" beschäftigt sich mit Stadtökologie, Biodiversität und dem Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Stadtbewohner. - Claudia Acklin studierte Designmanagement, Sozialpädagogik und Journalismus und arbeitete mehr als 12 Jahre als Journalistin und Dokumentarfilmerin. Bis 2015 war sie hauptsächlich im Bildungs- und Forschungsbereich tätig und entwickelte neue Studiengänge wie den BA Design Management, International (DMI) oder eine Forschungsgruppe zu Design Management und Design Innovation an der Hochschule Luzern - Design & Kunst. Sie ist Gründungsmitglied des Vereins "Swiss Design Transfer", einem regionalen Zentrum für Designpromotion und -unterstützung für KMU. Und sie war die Gründerin und erste Geschäftsführerin des Creative Hub, einer Plattform zur Unterstützung von Start-ups im Schweizer Designsektor. Sie hat einen Doktortitel in Design von der Lancaster University/Imagination mit besonderem Schwerpunkt auf Innovation und Designmanagement. Von 2016 bis Mitte 2022 war sie die Leiterin der Geschäftsstelle der ausserparlamentarischen Kommission Schweizerischer Wissenschaftsrat SWR: **************** Since December 2020, Claudia Acklin publishes an episode of a podcast every three week. "Nature and the city" deals with urban ecology, biodiversity and climate change and the implications of the latter for citizens living in cities. - Claudia Acklin studied design management, social pedagogy and journalism; she worked for more than 12 years as a journalist and documentary filmmaker. Until 2015, she has mainly been working in the educational and research field and developed new study programmes such as the BA Design Management, International (DMI) at Lucerne School of Art and Design or a research group on design management and design innovation. She also is a founding member of the association “Swiss Design Transfer”, a regional centre for design promotion and support for SMEs. And she was the founder and first managing director of the Creative Hub, a platform to support start-ups of the Swiss design sector. She holds a PhD in design from Lancaster University/Imagination with a special focus on innovation and design management. From 2016 until mid 2022 she was the head of the secretariat of the extra-parliamentary commission Swiss Science Council SSC.

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